"Once a ranger, always a ranger!"
MEISTERSTADT GRAMASTETTEN/LINZ. Und täglich grüßt das Murmeltier. Jetzt ist es schon wieder passiert. Die Rodltal Rangers Gramastetten sind wieder Meister der OÖ-AHL. Bist du deppert! Nach dem 3:2-Triumph im ersten Spiel, ließen die unschlagbaren megamäßig-hotten Rodltal Rangers (auf französisch: les ronschers de la rodltale le plus chaud) auch im zweiten Finalspiel nichts anbrennen und spülten die Ratten zurück in die Kanalisation (die wehrten sich ordentlich muss ich sagen). Am Ende stand ein 3:0 auf der Anzeigetafel und alle flippten aus. Unfassbare Szenen spielten sich danach ab. Doch der Reihe nach, vorher gabs ja noch ein Spiel (auch wenn es manche nach dem Umtrunk danach wohl nicht mehr wissen). Alle Eindrücke gesammelt und in seinem Kleinhirn gespeichert hat wieder mal euer trinkfester Außenreporter und Entdecker des Ei-Neids bei Osterhasen, Florian "das Flaschenkind" Ruckerbauer.
Wie schon vor dem ersten Spiel, kribbelte es auch vor dem zweiten Finale in der Magengegend des Reporters. Ein untrügerisches Zeichen darauf, dass der Porzellanbus noch angesteuert werden musste. Danach ging es befreit von Ballast auch schon los. Die Rangers spielten diesesmal sehr klug (bei dem IQ mancher Spieler ein Kunststück, gottseidank gibt es Taschenrechner) und ließen kaum Chancen zu. Unserem Goalie Martin "der routinierte Puckmagnet und Stimmungsmacher auf jeder Ü-40-Party" Zimmermann war teilweise fast fad. In der Offensive setzten die Rangers immer wieder Nadelstiche (zu was hat man denn sonst einen Doktor im Lineup) im Powerplay. So entstand dann auch der erste Treffer. Sigi "ich nehme acht Kilo zu und das trotz meiner Bier-Diät" Kragl zog von der blauen Linie ab und schon stand es 1:0. Dasselbe versuchten die Rangers dann auch in der 33. Minute und wieder ging der Plan perfekt auf. Thomas "beim Fußball Messi, jetzt beim Eishockey nur mehr Mesi" Fiereder schlenzte den Puck genau ins Kreuzeck. Zack, bumm,2:0. Und wie sollte es auch anders kommen, auch der dritte Rangers-Treffer wurde von einem Abwehrspieler erzielt. Die große Überraschung war nicht das Tor an sich, sondern der Torschütze. Es war Bernd "im Lotto mehr Sechser als Tore beim Eishockey" Weixlbaumer. Jedenfalls fand sein Schuss irgendwie den Weg ins Tor - 3:0-die Entscheidung.
Danach fand auch noch die Fernsehsendung "Uups - die Pannenshow" den Weg in die Donauparkeishalle und bekam einen Leckerbissen serviert. Ein Rangers-Spieler lief nämlich zum Penalty an und stürzte bei seinem Torschussversuch so unglücklich, dass die Zuschauer vor Lachen fast von der Galerie gefallen wären. Aus Respekt vor dem Komiker auf Kufen und um seine Karriere nicht zu gefährden wird der Name an dieser Stelle nicht verraten, Mitleidsbekundungen und Heiratsanträge aber bitte an Jakob.Hofer(at)penalty-in-love.at schicken. Nach dieser Slapstick-Nummer spielten die Rangers das Ergebnis dann noch sicher nach Hause. MEISTER!
Danach begann der Feiermarathon, der noch immer andauert (Meisterfeier dann am Karsamstag). Einige Highlights gab es schon in der Halle. Die Trainerstäbe Hofer und Leitner flitzen und hatten dabei "Nur noch die Schuhe an". In der Dusche wurde Harlem geshaked, zudem wurde auch noch unser Kameramann mit der Lizenz sich einzuschenken P. Hollywood in voller Montur nass gemacht. Weitere Höhepunkte: Polonaise in der Keine-Sorgen-Eisarena, Marcio redet mit Tirolerinnen englisch, Hubsi der Penis-Propeller pennt in allen Gaststätten und ganz wichtig Stefan "die scorende Autofahrer-Erschreck-Maschine" Leitner wird zum besten Spieler gekürt (bitte wenn ihr ihn seht niederknien oder mit "eure Herrlichkeit" anreden).
Das wars dann von mir diese Saison. Viel Glück und nicht vergessen, Doppelmeister ist besser als Jägermeister.
Over and Out. Mfg und lg und fkk und gwg und rsb und jetzt afk euer F. Ruckibauer alias die wade.